Beratung zu gemeinwohlorientierter Unternehmensentwicklung

In der Zivilgesellschaft und bei aufgeklärten Beschäftigten in Unternehmen und Verbänden entsteht zunehmend Kritik an unserer Form des Wirtschaftens. Die Erkenntnis setzt sich durch, daß wir mit der Logik unserer Konsumgesellschaft und Warenproduktion mit ihrer extensiven Ressourcennutzung und Umweltbeeinträchtigung irreperable Schäden erzeugen, die  es für kommende Generationen schwer machen dürfte, so zu leben wie wir.

Neben unserer einseitigen  Orientierung auf Bilanzgewinn und shareholder values eines Unternehmens entstehen Denkansätze, die das Gemeinwohl jenseits der Eigeninteressen in den Blick nehmen. Neben dem Bilanzgewinn geraten dann Werte  in den Fokus wie Demokratie, Menschenwürde, Solidarität, Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Es sind Modelle entstanden, wie die Gemeinwohlbilanzierung der GWÖ (Gesellschaft für Gemeinwohlökonomie), die von rein ökonomischer und kaufmännischer Bilanzierung auch die anderen Werte ins Kalkül zieht.

Als systemische Berater sind wir uns sicher, daß es sich hierbei um eines der dickest möglichen Bretter in dieser Welt geht, das man nicht auf dem Verordnungswege durchbohren kann. Es wird um stete Tropfen gehen und Bilanzierungssheet, das in seiner formalen Struktur der Qualitätszertifizierung gleicht, ist bestenfalls ein kleiner Schritt.

Wir sind der Überzeugung, daß ein Unternehmen, oder eine Organisation, die sich am Gemeinwohl ausrichten will drei große Schritte bewältigen muss.

  1. Die Führungsebene muss sich auf die normativ unhinterfragbare Basis verständigen, wie sie in ihrem Produktfeld Gemeinwohl definieren will. Wir sind der Überzeugung, dass dabei die Führungsebene vorangehen muss und ein partizipativer Prozess in der Organisation folgen muss.
  2. Dann geht es darum ein Beobachtungsinstrumentarium zu entwickeln, das es erlaubt, Ziele und Werte konkret und nachvollziehbar zu beobachten
  3. Darauf lassen sich dann Handlungsempfehlungen ableiten, was die Organisation strategisch tun sollte um die Gemeinwohlorientierung im Unternehmen zu stärken.

In allen drei Entwicklungsschritten ist es sinnvoll und hilfreich, sich an Logik und Vorgehen der bisher geübten Gemeinwohlbilanzierung zu orientieren und evtl. auch eine Zertifizierung anzustreben. Aus unserer Begleitung von Qualitätsmanagementprojekten wissen wir allerdings, das bei dieser Art Entwicklung der Prozess weit wichtiger ist als das formale Ergebnis.

Das Ziel ist erst erreicht, wenn sich jede/r MitarbeierIn ihres Beitrags zum Gemeinwohl bewußt ist und sich nach den vereinbarten Werten verhält.

Auf diesem Weg begleiten wir sie.